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Wie kann man erfolgreich Wissenschaftskommunikation über die Energiewende machen?

Wie kann man erfolgreich Wissenschaftskommunikation über die Energiewende machen? – Neuer Themenband evaluiert das Verbundprojekt Wissenschaftskommunikation Energiewende.

Für den Erfolg der Energiewende sind neben politischer Bereitschaft auch Vertrauen und Beteiligung aus der Gesellschaft wichtig. Doch wie können wir komplexe wissenschaftliche Entwicklungen und politische Debatten so kommunizieren, dass sie für die Öffentlichkeit verständlich sind und ein informiertes Vertrauen in der Bevölkerung entsteht? Dieser Frage widmete sich das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderte Verbundprojekt Wissenschaftskommunikation Energiewende.

Der nun erschienene Open-Access-Themenband „Öffentliche Kommunikation über die Energiewende: Zwischen Wissenschaftskommunikation und politischem Diskurs“ dokumentiert die Konzeption der Wanderausstellung und des Energiemobils. Darüber hinaus evaluiert er, wer durch dieses Angebot erreicht wurde und welchen Einfluss aktuelle Entwicklungen und Debatten auf die Effekte der Ausstellung hatten.

„Durch die zeitgeschichtliche Kontextualisierung des Projekts wird verdeutlicht, dass sowohl die Praxis der Wissenschaftskommunikation als auch deren sozialwissenschaftliche Erforschung die dynamischen Veränderungen in der Welt berücksichtigen müssen, wenn sie ihre Ziele erreichen wollen“, so Jens Wolling und Dorothee Arlt, die das Buch herausgegeben haben.

Der Themenband vereint Beiträge aller Projektpartner. Neben Artikeln aus dem Fachgebiet Empirische Medienforschung und Politische Kommunikation der TU Ilmenau finden sich auch mehrere Beiträge von Mitarbeitenden von Wissenschaft im Dialog (WiD) sowie von den Projektpartnern Klimahaus Bremerhaven, LWL Museum Henrichshütte, Fraunhofer UMSICHT und DECHEMA. Hierdurch verbinden sich praktische Erfahrungen aus einem interdisziplinären Großprojekt mit fundierten sozialwissenschaftlichen Analysen. Damit richtet sich der Themenband an alle Aktiven und Interessierten der Energie- und Klimakommunikation sowie Museen, Journalistinnen und Journalisten und Politikerinnen und Politiker.

Der Themenband steht kostenlos als Open Access zur Verfügung. Die gewonnenen Erkenntnisse über Möglichkeiten und Grenzen der Energiewende-Kommunikation können somit möglichst vielen Menschen zugutekommen.

Zum Download: „Öffentliche Kommunikation über die Energiewende: Zwischen Wissenschaftskommunikation und politischen Diskurs", herausgegeben von Jens Wolling und Dorothee Arlt, Buchreihe NEU - Nachhaltigkeits-, Energie- und Umweltkommunikation (Band 9). Link: .neu-kommunikation.de

Ihr Kontakt bei Wissenschaft im Dialog (WiD):

Kommunikation Power2Change
Theresia Reinhold
Tel.: 0155 63038179
theresia.reinhold@w-i-d.de

Verbundprojekt Wissenschaftskommunikation Energiewende

In der Ausstellung Power2Change: Mission Energiewende gehen Besuchende auf „Mission Energiewende“ und erfahren mehr über den Weg in eine klimaneutrale Zukunft. Die Ausstellung wurde im Rahmen des Verbundprojekts Wissenschaftskommunikation Energiewende von Partnern aus der Forschung, dem Museumsbereich und der Wissenschaftskommunikation gemeinsam entwickelt. Die Koordination des Verbundprojekts liegt bei Fraunhofer UMSICHT. Die Ausstellung wurde vom LWL-Industriemuseum, Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur und dem Klimahaus® Bremerhaven entwickelt. Das Rahmenprogramm sowie die Projektkommunikation verantwortet Wissenschaft im Dialog (WiD). Die Tour der Wanderausstellung wird von der IMAGINARY gGmbH organisiert. Die wissenschaftlichen Inhalte bringt Fraunhofer UMSICHT gemeinsam mit weiteren Partnern ein. Die DECHEMA e. V. unterstützt das Projekt als assoziierter Partner. Die Konzeption der Ausstellung und ihre Rezeption werden von der Technischen Universität Ilmenau kommunikationswissenschaftlich begleitet. Das Verbundprojekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.
www.power2change-energiewende.de

Wissenschaft im Dialog – die Organisation der Wissenschaft für Wissenschaftskommunikation in Deutschland

Wissenschaft im Dialog (WiD) i ist die Organisation der Wissenschaft für Wissenschaftskommunikation in Deutschland. Als Think-and-Do-Tank bietet WiD praxisnahes Wissen für wirkungsvolle Kommunikation. WiD entwickelt neue Formate für den Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, bietet Weiterbildungen an und vernetzt bundesweit Akteur*innen der Wissenschaftskommunikation. In Schulprojekten bringt WiD junge Menschen mit Forschenden in Kontakt. Mit ihren Programmen trägt die gemeinnützige GmbH zu einem informierten öffentlichen Diskurs bei und fördert eine offene Gesellschaft, die Wandel mit Wissen gestaltet. m Jahr 2000 von den wichtigsten deutschen Wissenschaftsorganisationen gegründet.
www.wissenschaft-im-dialog.de