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Wissenschaft vor Ort: Power2Change in der Fußgängerzone in Hattingen

Mit Menschen ins Gespräch kommen und sie in ihrem Alltag antreffen - das war das Motto der Veranstaltungen in der Fußgängerzone, die das Projekt Power2Change im September in Hattingen, dem ersten Standort der Wanderausstellung, durchführte.

Dabei hatten die Bürger*innen zweimal die Gelegenheit, mit Wissenschaftler*innen ins Gespräch zu kommen - und umgekehrt. Am 15. September stellte das Projekt Power2Change am Untermarkt in Hattingen eine „Science Bench“, eine Wissenschaftsbank, auf, die zum Verweilen und zum Austausch einlud. Unter dem Motto „Grüner Stahl statt altes Eisen“ drehte sich hier alles um „die Zukunft der Stahlindustrie“. Neben Barbara Zeidler-Fandrich, die bei Fraunhofer UMSICHT im Projekt Carbon2Chem® arbeitet und sich damit befasst, wie man Industriegase wieder verwerten kann, nahm auch Adrian Götting auf der Bank Platz. Er forscht an der TU Dortmund dazu, welche Fähigkeiten in der Stahlindustrie in Zukunft relevant werden. Mit Peter Brautmeier vom h2-netzwerk-ruhr konnten sich Interessierte über die Bedeutung von Wasserstoff im Ruhrgebiet austauschen.

Spielerischer ging es eine Woche später zu. Bei der Science Rallye, oder „Schnitzeljagd mit Wissenschaft“, gingen die Teilnehmer*innen am 22. September auf Mission Energiewende und entdeckten einige Forschungsprojekte an Marktständen. Ausgerüstet mit einer Rallyekarte, auf der Fragen zu jedem der Projekt zu beantworten waren, konnten sie die Forschung und ihre Wissenschaftler*innen vor Ort kennenlernen und Preise gewinnen. Auf dem Platz am Bügeleisenhaus in Hattingen stellten sich Vertreter*innen der Kopernikus-Projekte ENSURE, SynErgie und Power2X sowie des Projekts Carbon2Chem® und des Kopernikus-Partnerprojekts Rheticus vor und beleuchteten so die Vielschichtigkeit der Energiewendeforschung.

Neben den Veranstaltungen in der Fußgängerzone werden im Projekt am Standort Hattingen Dialogveranstaltungen und Schulworkshops organisiert, die thematisch an die Ausstellung anschließen und das Gespräch auf Augenhöhe anbieten.

Eindrücke von der Science Rallye in Hattingen

Foto: LWL-Industriemuseum/Philipp Harms
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