Wie sehen die Stromnetze der Zukunft aus? Wie kann aus CO₂ ein Rohstoff für die Industrie werden? Und wie können wir die Energieeffizienz in der Industrie steigern? Diesen Fragen widmet sich seit August 2022 die Ausstellung Power2Change: Mission Energiewende, die im Rahmen des Verbundprojekts Wissenschaftskommunikation Energiewende entwickelt wurde.
Die Ausstellung beleuchtet den Weg in eine klimaneutrale Zukunft und präsentiert Lösungsansätze für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung. Im Fokus stehen dabei die Sektoren Industrie und Verkehr. Das Besondere an der Ausstellung: Partner aus der Forschung, dem Museumsbereich und der Wissenschaftskommunikation haben diese gemeinsam entwickelt. Die Ausstellung startete im August 2022 im LWL-Industriemuseum Henrichshütte in Hattingen im Ruhrgebiet. Von Januar bis Juni 2023 war sie im Klimahaus® Bremerhaven zu sehen und bis September 2023 im Historisch-Technischen Museum Peenemünde. Anschließend war die Ausstellung in Wolfsburg, Hoyerswerda, Heilbronn, Chemnitz und Nürnberg. Aktuell ist die Ausstellung noch bis Anfang April im phanTECHNIKUM in Wismar und ab Ende April 2026 im Weltkulturerbe Rammelsberg in Goslar zu sehen.
Neben der Ausstellung tourt das Energiemobil als Roadshow durch ganz Deutschland. Begleitet wird es von einem dialogorientierten Rahmenprogramm für unterschiedliche Zielgruppen. In Städten, auf Festivals und Messen sucht das Energiemobil den direkten Austausch mit den Menschen vor Ort.
Zusätzlich erforschen Sozialwissenschaftler*innen die mediale Darstellung und öffentliche Wahrnehmung des Themas Energiewende und evaluieren das Ausstellungsprojekt.
Die Koordination des Verbundprojekts liegt bei Fraunhofer UMSICHT. Die Ausstellung wurde vom LWL-Industriemuseum, Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur, und dem Klimahaus® Bremerhaven entwickelt. Das Rahmenprogramm sowie die Projektkommunikation verantwortet Wissenschaft im Dialog. Die Tour der Wanderausstellung wird von der IMAGINARY gGmbH organisiert. Die wissenschaftlichen Inhalte bringt Fraunhofer UMSICHT gemeinsam mit weiteren Partnern ein. Die DECHEMA e. V. unterstützt das Projekt als assoziierter Partner. Die Konzeption der Ausstellung und ihre Rezeption werden von der Technischen Universität Ilmenau kommunikationswissenschaftlich begleitet. Das Verbundprojekt wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert.